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Bobba
24.03.2009- 05.05.2014
 
Eines Tages werden wir wissen, dass der Tod uns nie das rauben kann, was unsere Seele durch dich gewonnen hat".

Rabindranâth Tagore (1861 - 1941)

Mein geliebter Bobbabär.. für mich ist dein Tod immer noch so schrecklich schmerzhaft, eigentlich fehlen mir auch jetzt noch die Worte um hier über dich zu schreiben. Ich sehe deine lieben, lebenslustigen Augen jeden Tag  vor mir, die für mich soviel Glück und Liebe ausgestrahlt haben. Du fehlst einfach so unfassbar, es fällt mir so schwer dich los zulassen. Du hast mir mit deiner Ähnlichkeit zu Nala sehr viel Trost gespendet, auch wenn du vom Wesen ein ganz anderer warst. Dein Lebensglück war für jeden so greifbar, ein Blick in deine wunderschönen Augen bedeutete auch immer einen ganz besonders tiefen Einblick in deine wunderbare Seele. Die letzten Tage mit dir waren geprägt von Glück, Wut, Dankbarkeit und Angst. Ich habe in diesen Wochen nach der Diagnose sehr intensiv mit dir gelebt und versucht jeden Augenblick mit dir ganz tief in meinem Herzen abzuspeichern.

Ich trage dich immer in mir

 

Manche Begegnungen sind wie Sterne, die uns der Himmel schenkt, damit wir nicht vergessen wie schön das Leben ist

Wir mussten Bobba aufgrund seines Osteosarkoms am
05.05.2014 erlösen...


Unser lieber, treuer Freund Timon
28.11.1996- 12.06.2012
Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen
                A. Schweitzer
Fast 16 Jahre lang war Timon ein wunderbarer Freund für uns alle.
Einen verdammt langen Weg hat er mit uns zurück gelegt. All die vielen Erlebnisse und Erinnerungen an diese schönen Jahre mit ihm, kann ich gar nicht wieder geben. Die ersten 2 Jahre waren eine spannende, aufregende Zeit, mit vielen lehrreichen Stunden für mich. Timon hat mir so viel über das Leben und Hundeerziehung beigebracht, er war immer ein geduldiger Lehrer, der mir niemals etwas übel nahm. Er war Zeit seines Lebens durch und durch einfach nur absolut gut, niemals hatte er Streit oder Ärger mit anderen Hunden, er freute sich über jeden und alles. Ihn interessierten keine Machtkämpfe mit anderen Rüden, keine läufige Hündinnen und eine Leine brauchte er sehr selten, egal ob in der Stadt oder querbeet im Wald.. er war einfach klasse!
Seine grösste Leidenschaft war ganz “retrievertypisch” fressen,  spielen und schwimmen. Timon war ein Meister im Tauchen, er holte die dicksten Steine vom Grund, blieb dabei oft ewig unter Wasser, so dass man schon Herzklopfen bekam. Aber immer kam er stolz mit “dicker Beute” wieder an die Oberfläche. Er liebte seinen roten Kong und schleppte diesen unermüdlich zurück. War kein Spielzeug zur Hand, hatte er wahnsinnigen Spass, wenn wir ihm kleine Steine warfen. Er suchte und fand immer genau den Stein wieder, der auch geworfen wurde. Durch Nala´s Einzug 2004 wurde Timon wieder richtig jung, die beiden waren ein tolles Team und liebten sich sehr. Auch bei unseren 3 Würfen spielte er liebend gern Vaterersatz und half bei Aufzucht und Erziehung.
 Auch wenn er schon so alt und der Abschied unausweichlich war, so fehlt er trotzdem jeden Tag aufs neue,
seinen Platz im Herzen nimmt uns jedoch niemand..
*Danke mein gelieber Freund, für die vielen tollen Jahre mit dir*


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Unsere geliebte Nala ist am 28.10.11 für uns völlig unvorhersehbar und unerwartet gestorben.

Nala war in der Woche vor ihrem Tod ein wenig ruhiger als gewohnt und wahnsinnig anhänglich. Aufgrund ihrer vorangegangenen Läufigkeit dachte ich, es wären wie immer die typischen Scheinschwangerschaftssymptome..
 
Am Freitag morgen hat sie normal gefressen und war mit mir spazieren. Mir fiel auf, dass sie doch einen recht dicken Bauch hatte und da das Wochenende vor der Tür stand, wollte ich sie doch lieber beim Doc durchchecken lassen.
Ich dachte sie braucht vielleicht etwas für den Hormonhaushalt. Bis dahin für mich eigentlich nur reine Vorsorge,
nichts bedenkliches..
 
Die Ärztin bemerkte jedoch schnell den geschwollenen Bauch und stellte dramatische Herzrhythmusstörungen fest.
Ich war fassungslos. Der Ultraschall zeigte deutlich Flüssigkeit im Bauch, die Punktion war ein Schock,
der Bauch war voller Blut.
 
Nala wurde umgehend für die Notoperation vorbereitet, doch die Ärzte hatten da schon erhebliche Bedenken, ob sie die Narkose wegen der Herzrhythmusstörungen überhaupt überlebt. Zudem baute sie zunehmend immer weiter ab.
 
Selbst zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht wahrhaben wollen, dass sie mit dem Tod ringt. Ich dachte, sie schafft das,
sie ist doch so stark, sie überlebt die Narkose..
 
Sie lag in meinen Armen, während die Ärzte sich bemühten sie in Narkose zu legen, um ihr Leben kämpften und alles taten um ihr zu helfen.
 
Dann die grausame Nachricht. Die komplette Leber war durch einen Tumor perforiert.
Es gab keine Möglichkeit mehr sie zu retten. Ich konnte sie nur in der Narkose erlösen.
 
Für uns alle ist ihr Tod immer noch unfassbar...
 
Nala war eine einmalige wunderbare Gefährtin, als sie vor 7,5 Jahren bei uns einzog, ist für mich ein riesengroßer lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Sie hat unser aller Leben unheimlich bereichert, völlig umgekrempelt, uns wunderschöne Jahre geschenkt und diese wunderbaren Kinder geboren.
 
 Ihr besonders liebes Wesen und diese wunderschönen Mandelaugen haben uns alle vom ersten Tag an verzaubert.
Nala war unheimlich verschmust, immer freundlich und motiviert, mochte jeden Vier- und Zweibeiner,  war immer gut gelaunt, verspielt und trotzdem ruhig und leicht zu lenken. Sie war in Ihrem Wesen einfach einmalig und wir sind so dankbar für ihre vielen Nachkommen, denen Sie ihre wunderbaren Eigenschaften weiter vererbt hat.
Nala hat bis zum Schluss ihr Rudel souverän und geduldig  geleitet. Ihre Kinder und Enkel hat sie liebevoll erzogen,
in neuen oder unbekannten Situationen dient sie stets als Vorbild und das Rudel hat sich immer gern auf ihre
Gelassenheit und Erfahrung verlassen.
 
Sie ist so gestorben, wie sie Zeit ihres Lebens war.. ruhig und ohne klagen.. Sie hat nicht EINMAL gejammert, ihrem Bobba morgens noch die Ohren und Augen geputzt. Sie hat bis zum Schluss als über fürsorgliche Rudelführerin und Mutter ihre Aufgaben erledigt.
 
In den letzten Tagen vor ihrem Tod hat sie im Garten ein riesiges Loch gebuddelt. Ich dachte wegen ihrer Scheinschwangerschaft.. Heute bin ich überzeugt, dass sie wusste dass sie stirbt. Ich wünschte mir so sehr, ich hätte es auch gewusst, oder geahnt..
 
Es ist, als hätte mir jemand ein Stück Herz einfach so weggerissen.
 
Nala wurde eingeäschert. Einen Teil von ihr haben wir hier im Garten vergraben. An dem Ort, wo sie scheinbar sterben wollte. Der Rest Ihrer Asche wurde von uns in Holland ins Meer gestreut. An dem Ort, wo wir letztes Jahr alle gemeinsam dieses wunderschöne Wochenende verbracht haben.
 

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